VIRUS 41

Deathcore mit Texten in bayerischer Mundart hört man nicht alle Tage. VIRUS 41 fallen damit in jedem Fall auf. Das Zweitwerk der Gruppe aus Roding widmet sich konzeptuell den Phasen einer „inFektion“ und ist kompositorisch ansprechend variabel aufgesetzt.

„Bedingt durch Corona hatten wir noch nicht viele Gelegenheiten, unser Album vor Publikum zu präsentieren. Bei den wenigen Auftritten, die wir dieses Jahr spielen durften, sind wir jedoch durchweg auf sehr positive Resonanz gestoßen. Es war ursprünglich gar nicht beabsichtigt, doch mit unserem Konzept-Werk haben wir den Zahn der Zeit getroffen. Unser Ziel im Vorfeld war es in erster Linie, ein gutes Album zu produzieren. Hier hat vor allem der zeitliche Aspekt eine große Rolle gespielt. Dadurch, dass wir relativ viele Shows gespielt haben, kam das Songwriting etwas kurz. Doch wir wollten nichts überstürzen, da für uns die Qualität der Songs im Vordergrund stand.“ VIRUS 41 haben dafür gesorgt, dass die Ausgangslage stimmt und zu einem guten Zweitwerk führt: „Wir haben gewusst, dass das zweite Album eine Herausforderung darstellt. Da wir konkrete Vorstellungen hatten, ist die Produktion insgesamt unkompliziert verlaufen, weil wir nichts dem Zufall überlassen haben. Im Gegensatz zum ersten Album und unserer EP sind die Songs von „InFektion“ qualitativ besser und durchdachter. Die Vorbereitungen verliefen flüssig und effektiv. Wir haben unser Potenzial voll ausgeschöpft und unser Material Studio-reif vorbereitet. Dann haben wir nach einem passenden Studio und Designer gesucht. Mit unserem Studio-Techniker Max Bögelein (Downforce Recordings) haben wir das gesamte Material vorher besprochen. Durch diese Produktion erhoffen wir uns einen Zugang zu mehr und noch größeren Bühnen. Zudem waren wir es unseren Fans einfach schuldig, ein gut produziertes, qualitativ hochwertiges Album zu präsentieren. Und so soll das bei uns auch weiter gehen.“

Unter dem Banner des Deathcore fühlen sich VIRUS 41 gut aufgehoben: „Wir gestalten unser Songwriting unterschiedlich und abwechslungsreich. Da unsere Songs ausschließlich bayrische Texte beinhalten, betiteln wir unser Genre als „Bavarian Deathcore“. In einem Review zu unserem neuen Album wurde uns von „MetalZone – Support Your Local Underground“ Melodic-Deathcore nachgesagt, was wir ebenfalls für passend halten.“ Die Süddeutschen kombinieren extreme Sounds mit einem Augenzwinkern, das insbesondere in den Texten zum Tragen kommt:

„Unser Anspruch an uns selbst steigt laufend. Es ist uns wichtig, dass jeder Song einen gewissen Wiedererkennungswert hat. Unser Fokus war es von Anfang an, Spaß an der Musik zu haben, unser Hobby auszuleben und unsere Freunde und Fans zu begeistern. Von unseren Vorgänger-Bands haben wir gelernt, dass das Zwischenmenschliche passen muss. VIRUS 41 ist aus zwei Gruppen entstanden. Humorvolle Texte zeichnen uns aus. Wir geben auf der Bühne immer einhundert Prozent und sind für jeden Spaß zu haben. Unser neues Album spiegelt das gut wider.“ Für die Musiker ist mit „inFektion“ ein Zweitwerk entstanden, dass erst in seiner Gesamtheit seine Stärken ausspielt: „Da wir sehr viel Wert darauf legen, abwechslungsreiche Songs zu schreiben, können wir das Album nicht auf einzelne Songs einschränken. Man müsste hier stets das komplette Album anführen. Ob etwas passt oder nicht, lassen wir unseren persönlichen Geschmack entscheiden. Hier sind wir gut aufeinander abgestimmt. Für ein Konzept-Album haben wir uns entschieden, da alles miteinander verbunden ist. Aus vielen Geschichten wird eine.“ In den aktuellen Zeiten der „InFektion“ geben VIRUS 41 ihren Hörer mit auf den Weg: „Habt Spaß und lebt euer Leben. Lasst den Kopf in dieser negativen Zeit nicht hängen und hört euch unsere Songs an. Die können den ein oder anderen bestimmt aufmuntern.“

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