CAUGHT IN A MIRROR

CAUGHT IN A MIRROR stehen für eine radikale Mischung aus MetalCore, elektronischer Wucht und unerschütterlicher Spielfreude. Ihr Ansatz ist kompromisslos auf Energie, Gemeinschaft und Live-Erlebnisse ausgerichtet – ein Konzept, das sie unter dem Begriff „Neoncore“ bündeln und das sowohl ihren Sound als auch ihre Ästhetik prägt. Dem Spiel der Debütanten liegt klar erkennbar eine Offenheit für Veränderung zugrunde, die sich in einem charakteristischen Sound widerspiegelt, der harte Gitarren, Rave-Elemente und massive Basslines vereint.

„Wir lieben elektronische Musik und Metal und vor allem lieben wir Bass. Wie Mozart einst schon sagte: „Der Bass muss ficken.“ Wir lieben die Stimmung und Atmosphäre, die die Genres mit sich bringen und haben Bock auf eine riesige Party, ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst.“ Der Begriff „Neoncore“ repräsentiert dabei keine musikalischen Vorlieben, sondern entstammt einer Erkenntnis über das Leben im digitalen Zeitalter: „Die Idee dafür entstand aus der Beobachtung, dass es heute trotz permanenter Vernetzung oft schwieriger geworden ist, zueinander zu finden. Wie in einem modernen Cyberpunk-Szenario, in dem man sich trotz der vielen Menschen um einen herum isoliert fühlt. Als wir an den Songs arbeiteten, merkten wir schnell, dass sie alle dieses Bedürfnis nach echter Gemeinschaft und positiver Energie teilen, um der digitalen Einsamkeit etwas entgegenzusetzen. Ein stimmiges Gesamtbild wurde daraus, als wir verstanden, dass auch die Schattenseiten und schlechten Tage dazugehören. Sie machen den menschlichen Kern erst greifbar. Mit dem Album wollen wir zeigen, dass man diese Momente annehmen muss, aber die Musik immer als Zuflucht bereitsteht, um am nächsten Abend wieder gemeinsam das Leben zu feiern.“

Dass ihre Songs zwischen brachialer Energie und persönlicher Verletzlichkeit angesiedelt sind, ist kein kalkulierter Gegensatz, sondern folgerichtig: „Die Balance ergibt sich mehr oder weniger automatisch. Das Album spiegelt das Leben wider. Wir machen genau das, was wir gerade fühlen und rüberbringen wollen. Unser größtes Ziel ist es, dass man abschalten kann und wenigstens für einen Moment alle Sorgen vergisst und Spaß hat. Natürlich behandeln wir aber auch ernstere Gedanken und Themen.“ Konzeptionell steht „Neoncore“ für ein Spannungsfeld aus gesellschaftlicher Kälte und gemeinschaftlicher Wärme – ein Kontrast, den die Band bewusst ins Zentrum stellt: „Für uns ist „Neoncore“ ein Zusammenspiel von Gegensätzen: Das „Neon“ steht einerseits für die einsame, kalte, technische Ästhetik einer dystopischen Welt im digitalen Zeitalter, in der wir uns oft verlieren. Gleichzeitig aber auch für das bunte, pulsierende Nachtleben, das uns wieder zusammenbringt. Unter dem „Core“ verstehen wir den menschlichen Kern, die Energie und das Bedürfnis nach echten Gemeinschaftserlebnissen, die wir durch unsere Musik feiern. Wir sehen das Album als eine bunt leuchtende Zuflucht aus dem grauen Alltag, die dazu einlädt, die digitale Isolation hinter sich zu lassen. Unser Ziel ist es, die Menschen aus der Online-Distanz herauszuholen und einen Raum zu schaffen, in dem wir wieder mehr gemeinsam erleben und das Leben genießen.“

Ihre Identität als CAUGHT IN A MIRROR ist für die Musiker eng mit diesem Kollektivgedanken verknüpft: „Der Aspekt der Gemeinschaft steht für uns im Zentrum von allem. Obwohl wir fünf völlig unterschiedliche Persönlichkeiten sind, ziehen wir alle an einem Strang. Genau dieses Gefühl von Zusammenhalt und der Wunsch, einen positiven Ausgleich zum Alltag zu schaffen, ist das Fundament unserer Band. Musikalisch ist es für uns dabei unverzichtbar, Songs zu kreieren, die Limits ausreizen. Sei es durch extreme Bässe, harte Breakdowns oder die Mischung verschiedener Genres.“

Caught in a Mirror – Neoncore aus Hemer