Mit „An Ending In Itself“ erscheint der Nachfolger von „Complete Collapse“ und damit das achte Album des Quintetts um Kellin Quinn. Der Frontmann ist und bleibt das unverwechselbare Aushängeschild der Gruppe, die 2009 von Musikern von For All We Know und Paddock Park gegründet wurde. Seine markante, sofort wiedererkennbare Stimme und die emotional-persönlichen, schonungslos offenen Texte bilden seit jeher das Herzstück von SLEEPING WITH SIRENS. Identifikation entsteht hier fast automatisch: Was man hört, stammt aus dem Leben – aus denselben Zweifeln, Härten und Momenten der Selbstbefragung, die viele Hörerinnen und Hörer kennen. Kellin thematisiert die Unwägbarkeiten des Alltags und des Menschseins, singt über Widerstandskraft, Glaubensfragen, innere Nöte, Unsicherheiten und die Suche nach Sinn. Seine größte Stärke bleibt dabei, selbst in den dunkelsten Momenten Hoffnung zu spenden und Räume zu öffnen, in denen Verletzlichkeit nicht als Schwäche, sondern als Kraft verstanden wird. Musikalisch untermalen SLEEPING WITH SIRENS dieses Gefühlschaos mit einem variablen, sich beständig weiterentwickelnden Mix aus Alternative Rock, Pop-Punk und vor allem Post-Hardcore. Mit diesem Sound, wird das Quintett seit verbunden, aber auf „An Ending In Itself“ wirkt alles noch einmal fokussierter und dynamischer. Produzent Will Yip (Turnstile, Circa Survive, Movements) verleiht dem Album zusätzliche Tiefe und Klarheit, ohne die emotionale Rohheit zu glätten. Es handelt sich zudem das erste Album mit Gitarrist Tony Pizzuti, der seit 2022 bereits Teil des Tour-Line-ups war. Mit „An Ending In Itself“ gelingt SLEEPING WITH SIRENS ein Werk, das sowohl Rückbesinnung als auch Weiterentwicklung markiert: emotional offen und musikalisch vielseitig.
(Rise/BMG/Universal)
